Digitaler Stress ist eine Stressform, die durch die Nutzung und Allgegenwärtigkeit von digitalen Technologien entsteht.  Zu viele Informationen in kurzer Zeit, ständige Unterbrechungen durch das Smartphone, laufende Softwareeinführungen, Unzuverlässigkeiten wie Systemabstürze, aber auch computerbasierte Überwachung und der mögliche Jobverlust durch fortschreitende Digitalisierung sind nur einige der Auslöser von Stress. Zahlreiche Befunde wissenschaftlicher Forschung belegen, dass digitaler Stress ungünstige Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Produktivität hat.

Die Gewinner der Digitalisierung werden jene sein, die einen reflektierten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien haben und nicht jene, die nach einem immer noch höheren Digitalisierungsgrad streben. Das gilt für den einzelnen Menschen als auch für Unternehmen.

Beginnen Sie, sich über digitalen Stress zu informieren! Ein erweiterter Wissensstand wird dazu beitragen, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern. Es gibt viele Bewältigungsstrategien gegen digitalen Stress, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.

Prof. Dr. René Riedl

  • Buchvorstellung im Kepler Salon, Linz, 12. Oktober 2020: zum Video
  • Studienpräsentation im Presseclub Concordia, Wien, 13. Oktober 2020: zum Video